Historie der Radiologie & der Radiologie Vechta

Die Gründung des St. Marienhospitals in Vechta im Jahre 1851 fällt in das Zeitalter der technischen und sozialen Revolution. Die Eisenbahn hat ihren Siegeszug in Europa längst angetreten, Dampfschiffe verdrängen die Großsegler von den Weltmeeren. Die Industrialisierung hat auch in Südoldenburg Fuß gefasst. Es ist die Zeit der Erfindungen, die in Weltausstellungen in den Hauptstädten Europas präsentiert werden. Die entscheidenden Erfindungen wie Kontrastmittel, Verstärkerfolien für Röntgenkassetten, Streustrahlenraster und Schichtuntersuchungen wurden zwar in den ersten 25 Jahren der Radiologie gemacht. Auf dem Gebiet der Medizin stehen im Jahr 1851 jedoch die entscheidenden Entdeckungen noch aus. Forscher wie Koch, Pasteur und Semmelweiss, ebenso die Pioniere der Chirurgie, wie Billroth arbeiteten in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts und legten die Grundsteine der westlichen Medizin. Auch sollte es noch fast ein halbes Jahrhundert dauern, bis Wilhelm Conrad Röntgen 1895 bei elektrischen Experimenten mit einer Kathodenstrahlröhre die nach ihm benannten Röntgenstrahlen entdeckte.

Siegeszug der Röntgenstrahlen – auch in Vechta

Er experimentierte weiter und erzeugte mit der Abbildung der Hand seiner Frau noch im Dezember 1895 das erste Röntgenbild eines Menschen. Es erfolgte ein rascher Siegeszug der Röntgenstrahlen in der Medizin. Bereits im April 1912, zu einer Zeit, in der nur relativ einfache Röntgenröhren zur Verfügung standen und die Kenntnisse über Strahlenwirkungen sehr beschränkt waren, wurde bereits am St. Marienhospital ein Röntgenzimmer eingerichtet. Leider sind nur wenige Unterlagen über die ersten Jahren der hiesigen Radiologie erhalten, aber bereits 1935 wurde mit der Installation eines Siemens Pantoskop das erste funktionsfähige Durchleuchtungsgerät in Betrieb genommen. Ein wichtiger medizinischgeschichtlicher Wendepunkt stellt die Einführung der Ultraschall-Diagnostik und die Entwicklung der Schnittbild-Diagnostik dar. 1968 entwickelte Houndsfield den ersten funktionsfähigen Computertomographen. Erstmals wurden so dreidimensionale Einblicke in den Körper möglich. Ab 1980 beginnt dann die Ära der Kernspintomographie. Wie schon in der Ultraschall- Diagnostik wird hier ein Verfahren zur Bildgebung eingesetzt, das nicht auf die Anwendung von ionisierenden Röntgenstrahlen beruht. Im Gegensatz zu den Schallwellen des Ultraschalls basiert die Bilderzeugung auf der Anregung von Wasserstoffprotonen im starken Magnetfeld des Kernspintomographen. Durch den Einsatz von hochleistungsfähigen Rechnern werden Bilder mit ungeahntem Weichteilkontrast erzeugt und neue Untersuchungsfelder erschlossen. Aber auch die Computertomographie hat in den letzten 20 Jahren eine stetige Verbesserung erfahren. Dosissparende Techniken, leistungsstarke Computer und stetig verbesserte Algorhythmen zur Bildberechnung haben der Computertomograhie einen festen Platz neben der Kernspintomographie sichern können. Der medizinische Fortschritt führte in den letzten Jahrzehnten zu einer zunehmenden Spezialisierung und so kam es bereits 1969 zu einer Trennung der Röntgenabteilung von der damaligen Inneren Abteilung.

Regionales radiologisches Zentrum

Dr. A. Junker wurde zum ersten Chefarzt der eigenständigen Abteilung für Röntgendiagnostik und Nuklearmedizin, letztere war 2 Jahre zuvor eröffnet worden. Im Jahr 1977 übernahm Dr. K. Peters die Nachfolge des früh verstorbenen Dr. Junker und leitete die Abteilung bis zu seinem Ausscheiden 1991. Während seiner Tätigkeit hat sich die Röntgenabteilung als regionales radiologisches Zentrum etabliert. Sein Hauptinteresse galt neben der Mammographie und Nuklearmedizin besonders der Angiologie (Gefäßdiagnostik). 1971 wurde die erste Mammographie-Anlage, 1978 das erste konventionelle Schichtbild-Gerät in Betrieb genommen. 1988 wurde dann die seit den siebziger Jahren installierte Blattfilm-Angiographie durch eine moderne digitale Subtraktionsangiographie- Anlage ersetzt. Mit der Tätigkeit von Dr. Hartz beginnt 1985 die Ära der Computertomographie. Nach einer fünfjährigen Kooperationsphase mit dem Krankenhaus in Damme wurde 1992 der erste Computertomograph in Vechta am St. Marienhospital installiert. Nach einer kurzen Tätigkeit von Dr. Bonow und Dr. Reuter hatte seit 1993 Dr. Niebecker die zweite Chefarztstelle inne.

Seit 1998 eigene radiologische Praxis

Ein entscheidender Wendepunkt in der Entwicklung der Radiologie am St. Marienhospital stellt die Umwandlung der Krankenhaus-Abteilung in eine radiologische Kassenarzt-Praxis dar. Seit dem 01. April 1998 werden im Rahmen des Kooperationsvertrages mit dem St. Marienhospital stationäre und ambulante Patienten durch die radiologische Praxisgemeinschaft Dr. Bruns und Dr. Huhnt in allen Bereichen radiologischer Diagnostik versorgt. Es begann die vollständige bauliche und apparative Umgestaltung der Praxis, um den Erfordernissen einer modernen und effizienten Diagnostik Rechnung tragen zu können. Entscheidende Eckpunkte hierfür waren die Installation eines multi-funktionellen Durchleuchtungs-Arbeitsplatzes, eines neuen Computertomographen und im Herbst 2000 Inbetriebnahme des Kernspintomographen. Ermöglicht wurde die Arbeit der Radiologen durch den engagierten Einsatz aller Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Röntgenabteilung, über 30 Jahre unter Leitung von Schwester Burcharda, ab August 1987 bis Januar 1993 unter Leitung von Frau B. Suing und seit Februar 1993 von Frau M. Bührmann als Leitende Medizinisch- Technische Röntgenassistentin. Gerade in der Phase der Praxisumgestaltung hat sich ein qualifiziertes und motiviertes Praxis-Team entwickelt, dass auch die zukünftigen Anforderungen einer medizinischen Dienstleistungs- Abteilung erfüllen kann.

Neue Ärzte für die Radiologie Vechta

Eine entscheidende Zäsur in der Geschichte der Radiologie am St. Marienhospital stellte der Wechsel von einer Krankenhaus-Abteilung in eine radiologische Kassenarzt-Praxis dar. Das Kuratorium des Krankenhauses und ihr Verwaltungsdirektor Herr Themann beschritten mit den Radiologen vertragsrechtliches Neuland, die damalige Notwendigkeit zu einem gemeinsamen raschen Handeln und der Wille zur einer modernen Umgestaltung der Radiologie zu einer Schlüsselabteilung haben seitdem die Partnerschaft der Radiologie Vechta zum St. Marienhospital vertieft und eine intensive Verzahnung ambulanter und stationärer Diagnostik und Therapie ermöglicht. Seit dem 01. April 1998 werden im Rahmen des Kooperationsvertrages sämtliche stationäre und ambulante Patienten des Krankenhauses durch die radiologische Praxisgemeinschaft Dr. Bruns und Dr. Huhnt in allen Bereichen radiologischer Diagnostik versorgt. Prof. Dr. Muhle verstärkte als Facharzt für diagnostische Radiologie und Nuklearmedizin 2002 die Radiologie Vechta. Als weiteren Partner konnte die Radiologie Vechta 2003 den Facharzt für Strahlentherapie Dr. Stallmann gewinnen. Er übernahm den Aufbau der neuen Strahlentherapie im Alexanderhaus. Als weiterer strahlentherapeutischer Facharzt ergänzte Wojciech Kacpura 2005 das Praxisteam. Gleichzeitig erfolgte die kassenrechtliche Umwandlung der Gemeinschaftspraxis in das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) Radiologie Vechta. Als Facharzt für diagnostische Radiologie begann nach dem Ausscheiden von Fr. Dr. Kiene-Schockemöhle 2005 Dr. Dürfeld seine Tätigkeit in der Radiologie. Sein Tätigkeitsschwerpunkt liegt auf dem Gebiet der interventionellen Radiologie das durch ihn in den verschiedenen Bereichen ausgebaut werden konnte. Seit Abschluss seiner Weiterbildung in der Radiologie Vechta zum Facharzt für Nuklearmedizin und Radiologie 2011 verstärkt Andreas Stukenborg das Praxisteam. Als weiterer strahlentherapeutischer Facharzt konnte Dr. J. Christoph Haller 2012 gewonnen werden. Mit Schwerpunkt Cloppenburg und Wildeshausen ist Herr Abdulwahed Alhezami seit 2012 als Facharzt in unserer Praxis tätig.

Investitionen in Weiterbildung und technische Innovationen

Die Radiologie Vechta besitzt die volle Weiterbildungsberechtigung und bildet seit 1999 kontinuierlich junge Mediziner zu Fachärzten für diagnostische Radiologie aus. Auf dem Gebiet der Strahlentherapie sind bislang 3,5 Jahre, in der Nuklearmedizin 3 Jahre Weiterbildung möglich. Als Ärztepartnerschaft in einem medizinischen Versorgungszentrum konnte die Radiologie Vechta so den wachsenden medizinischen Anforderungen in Diagnostik und Therapie Rechnung tragen.

Es begann bereits 1998 die vollständige bauliche und apparative Umgestaltung der Praxis, um den Erfordernissen einer modernen und effizienten Diagnostik Rechnung tragen zu können. Entscheidende Eckpunkte hierfür waren die Installation eines multifunktionellen Durchleuchtungs-Arbeitsplatzes, eines neuen Computertomographen und im Herbst 2000 wurde, um den Bedarf an diagnostischen Leistungen auch am St. Franziskushospital auch in Lohne ein Computertomograph installiert. Ein Meilenstein in der medizinischen Diagnostik stellt die Kernspintomographie (MRT) dar, ab 2000 konnte dieses Untersuchungsverfahren durch Installation eines Siemens MRT ( Symphony 1,5 T ) auch durch die Radiologie Vechta angeboten werden. Begleitet wurde dieser Prozess durch den Aufbau einer leistungsstarken Praxis-EDV und die Einführung eines digitalen Bildspeichers (PACS). Hierbei werden die Röntgenfilme durch digital auslesbare Speicherfolien ersetzt und eine vollständige digitale Bildbefundung und Bildbeurteilung an Monitoren ermöglicht. Die Tätigkeit eines Radiologen hat durch den technischen Fortschritt und die geänderten medizinischen Anforderungen in den letzten Jahren einen deutlichen Wandel erfahren. Über den Bereich der Bildanalyse von Röntgenfilmen hinaus sind neue Tätigkeitsfelder erwachsen. Auf dem Gebiet der interventionellen Radiologie werden CT- und Ultraschall - gezielt Tumorpunktionen und Drainagebehandlungen durchgeführt. Ein kontinuierlich größer werdendes Tätigkeitsfeld sind die interventionellen Gefäßbehandlungen mit Ballonerweiterungen, Lysebehandlungen und Stent- Implantationen. Diese werden ambulant oder in enger Kooperation mit der Viszeral- und Gefäßchirurgie des St. Marienhospital stationär durchgeführt. CT-gesteuerte Schmerztherapien als sinnvolle Ergänzung zu konservativen Behandlungsverfahren nehmen seit 1998 ebenfalls kontinuierlich an Zahl zu.

Im Winter 2003 erfolgte mit der Inbetriebnahme eines Speicherfolien-Systems das Zeitalter der filmlosen Radiologie. Es erfolgte die Vernetzung mit den Stationen und Fachabteilungen des St. Marienhospitals und die digitale Anbindung der Krankenhäuser und niedergelassenen Praxen der Region. Im Frühjahr 2006 erfolgte die digitale Umstellung auch in der Mammographie. Eine zeitnahe Bildbefundung wurde durch die digitale Spracherkennung möglich: Befund können so dem Patienten nach der Untersuchung für den weiterbandelnden überweisenden Arzt mitgegeben werden. Im November 2005 wurde der Computertomograph (CT) in Vechta durch ein modernes Mehrzeilen- CT ersetzt, dies ermöglichte eine optimale Bildgebung mit multiplanaren Rekonstruktionen. Auch die konventionellen Arbeitplätze mit Bucky- Arbeitstischen und Thoraxwandstativen wurden ersetzt.

Im August 2009 wurde als zweites MRT am Standort Vechta ein 3-T-Hochfeld-MRT in Betrieb genommen, um den steigenden Bedarf nach hochauflösender MRT-Technik abzudecken und als einzige radiologische Praxis modernste Kernspintomographie anbieten zu können.

Aufbau der Strahlentherapie

Ein wesentlicher Schritt zur Vervollständigung der diagnostischen und therapeutischen Versorgung stellte der Aufbau einer Strahlentherapie dar. Sie komplettiert die onkologische Versorgungsstruktur in Vechta und Umgebung. Bestrahlungen kommen im Marienhospital bereits seit den Fünfziger Jahren mit einem konventionellen Röntgentherapiegerät zur Anwendung. Auch noch heute werden an diesem Gerät Entzündungsbestrahlungen von Arthrosen durch Herrn Dr. Niebecker durchgeführt. Für Tumorbestrahlungen ist dieses Gerät aber nicht mehr zugelassen. Zu diesem Zweck wurde 2003 im Alexanderhaus in großzügigen Räumlichkeiten ein Linearbeschleuniger Varian Clinac 2100 C/D installiert. Zur Behandlung bösartiger und gutartiger Erkrankungen stehen Photonen einer Energie von 6 MV und 15 MV sowie Elektronen zwischen 6 MeV und 21 MeV zur Verfügung. Herr Dr. Stallmann als Arzt und Herr Diplomphysiker Gerd Wessing als leitender Medizinphysiker, seit 2007 unterstützt durch den Diplomphysiker Sebastian Voget, haben die modernen Methoden wie die CT- gestützte dreidimensionale Bestrahlungsplanung, Bildfusion von CT mit MRT, nonkonformale Bestrahlungstechniken und die virtuelle Simulation als Routineverfahren der täglichen Bestrahlungspraxis etabliert. Für Patienten, die eine Strahlentherapie unter stationären Bedingungen benötigen, stehen Belegbetten im Marienhospital zur Verfügung.

Seit 2008 wird als weiteres Therapieverfahren die Brachytherapie unter Leitung von Wojciech Kacpura in Kooperation mit den urologischen Fachabteilungen der Krankenhäuser Lohne und Diepholz angeboten.

Mammographie Screening

Seit April 2006 leitet Dr. Bruns als programmverantwortlicher Arzt in Kooperation mit Dr. Heyer in Oldenburg das Mammographie- Screening der Region Niedersachsen- Mitte. Hierfür wurde der Mammographie in Vechta in neuen Räumen im Alexanderhaus ein angemessener Rahmen gegeben. Gleichzeitig startete im Herbst 2006 das Mammamobil. In diese mobile volldigitalisierte Mammographieeinheit werden die Frauen eingeladen, die nicht in unmittelbarer Nachbarschaft von Vechta wohnen. Die Abklärungsuntersuchungen finden in Vechta statt, entweder durch ergänzende Zielaufnahmen oder durch Ultraschalluntersuchungen mit dem neuen hochauflösenden Ultraschallgerät. Feingewebliche Proben können so auch bei kleinen Auffälligkeiten sicher und schonend entnommen werden. Bei verdächtigen Mikroverkalkungen werden mammographisch gezielte Probenentnahmen mit Hilfe der neu installierten digitalen Stereotaxieeinheit mittels minimal invasiver Vakuumbiopsie durchgeführt. Die Einführung der Stereotaxie ermöglichte auch die präoperative Drahtmarkierung, ein weiteres minimal invasives Verfahren, das dem Operateur das Auffinden und die gewebsschonende Entfernung kleiner Veränderungen in der Brust ermöglicht.

Nuklearmedizin

Ein wesentlicher Baustein in der Vervollständigung der diagnostischen Möglichkeiten geschah im Januar 2008 mit der Integration der Nuklearmedizin in die Radiologie Vechta. Nach baulicher Umgestaltung und dem Beginn auch apparativer Neugestaltung ist so unter Leitung von Prof. Dr. Claus Muhle nun auch die medizinisch- ärztliche Möglichkeit zur Weiterentwicklung gegeben und es konnten neue Untersuchungs- und Therapieverfahren etabliert werden.

Nach Installation einer neuen Doppelkopf-Kamera und einer separaten Schilddrüsen-Kamera im Herbst 2009 konnte die technische Qualität verbessert werden und das Untersuchungsspektrum ausgeweitet werden. Neben den Standard-Untersuchungsverfahren an Schilddrüse, Knochen, Herz, Nieren und Lunge werden auch Spezialverfahren wie beispielsweise die Hirnszintigraphie angeboten.

Als therapeutische Verfahren konnten die Samariumtherapie bei Knochenmetastasen und die Radiosynoviorthese bei entzündlichen Gelenkerkrankungen eingeführt werden.

Medizinischer Fortschritt in der Praxis

Im Frühjahr 2008 übernahm die Radiologie Vechta die stationäre radiologische Versorgung des St. Josefs-Hospital in Cloppenburg, beginnend mit der Inbetriebnahme eines neuen Computertomographen. Am 1. April 2008 wurde die Umwandlung in eine volldigitalisierte Abteilung mit digitaler Bildverteilung im St. Josefs- Hospital vollzogen. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der ehemaligen Röntgenabteilung wurden im Rahmen des Betriebsübergangs übernommen. Frau Dr. Maria Olliges, langjährige leitende Oberärztin aus dem Pius-Hospital in Oldenburg, konnte als neue Kollegin gewonnen werden, um eine kontinuierliche ärztliche Präsenz am St. Josefs-Hospital sicherzustellen. Im April 2010 wurde der erste Kernspintomograph am Krankenhaus in Betrieb genommen. In Zusammenarbeit mit dem Gefässzentrum Cloppenburg und Dr. Dürfeld wurde in ein interventionelles radiologisches Zentrum aufgebaut.

Ermöglicht wurde die Arbeit der Radiologen durch den engagierten Einsatz aller Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Röntgenabteilung, über 30 Jahre unter Leitung von Schwester Burcharda, ab August 1987 bis Januar 1993 unter Leitung von Frau B. Suing und seit Februar 1993 von Frau M. Bührmann als Leitende Medizinisch- Technische Röntgenassistentin (MTRA) . Das medizinische Team ergänzte bis 2010 als Diplom- Kaufmann Herr Hendrik Harting. Er betreute neben der Lohnbuchhaltung und dem Controlling die Umsetzung der neuen medizinischen Projekte. Seit 2009 leitet Diplom-Kaufmann Björn Kretschmer die organisatorischen und wirtschaftlichen Geschicke der Praxis und wird in der Buchhaltung seit 2010 durch Mechtild Moll unterstützt. Der steigende digitale Vernetzungsgrad und die Vielzahl elektronischer Bildschirmarbeitsplätze machte 2009 den Aufbau einer eigenen IT-Abteilung unter der Leitung von Fachinformatiker Stefan Pille nötig.

Gerade in der Phase der Praxisumgestaltung hat sich ein qualifiziertes und motiviertes Praxis-Team - derzeit 85 Voll- und Teilzeitkräfte - entwickelt, das auch die zukünftigen Anforderungen einer medizinischen Dienstleistungs- Abteilung gerecht werden wird. Die Geschichte der Radiologie am St. Marienhospital zeigt eindrucksvoll, wie medizinischer Fortschritt zeitnah im täglichen Praxis-Betrieb umgesetzt werden kann.

Entscheidend für die zukünftige Entwicklung wird auch weiterhin der Wille aller Mitarbeiter der Radiologie sein, mit dem raschen medizinischen Fortschritt Schritt zu halten, und, wie schon vor fast 100 Jahren, neue Techniken und Untersuchungsverfahren zum Wohle der Patienten einzuführen.



Dr. Andreas Huhnt
Stand Juni 2012