Achtung verstopfte Arterien!
Rauchen, hoher Blutdruck, erhöhte Blutfettwerte oder auch Diabetes mellitus sind die häufigsten Ursachen für eine Verengung von Blutgefäßen – der Arteriosklerose.
Haben sich Ablagerungen und Verkalkungen in den Arterien gebildet, können daraus Verengungen der Gefäße entstehen und damit erhebliche Durchblutungsstörungen. Das kann zum Schlaganfall, zum Raucherbein oder zum Herzinfarkt führen – je nachdem, welche Arterie betroffen ist.
Hilfe durch die Ballonerweiterung.
Seit mehr als 20 Jahren ist die Technik der Ballonerweiterung (Perkutane transluminale Angioplastie, PTA) immer weiter verfeinert und verbessert worden. Mittels winziger Katheter lassen sich fast alle Verengungen in den Arterien erreichen. Mit hohem Druck werden die Ablagerungen und Verkalkungen in die Gefäßwand gedrückt, damit das Blut besser fließen kann.
In einigen Fällen ist es zusätzlich notwendig, das Gefäßareal mit einem Stent (einem Metallgitterröhrchen) zu stabilisieren. Allerdings kann damit keine Heilung von der Arteriosklerose erreicht werden, wir Radiologen macht nur „das Rohr frei“.
Wichtig zu wissen: Verengungen können nach Monaten oder Jahren erneut entstehen, und die Arteriosklerose kann fortschreiten, wenn die Risikofaktoren nicht radikal bekämpft werden. Hierfür ist eine begleitende Therapie der Risikofaktoren und eine Hemmung der Blutgerinnung (meist mit ASS 100) notwendig.
