Wird meine Haut durch die Strahlung verbrannt?

Nein, die modernen Geräte arbeiten sehr schonend. Die früher gefürchteten schweren Hautentzündungen, vergleichbar mit Brandwunden, treten heute nicht mehr auf. Werden allerdings oberflächliche Zielstrukturen bestrahlt, kann es gegen Ende der Bestrahlungen zu Hautrötungen wie bei einem leichten (oder mäßigen) Sonnenbrand kommen, die problemlos abheilen. Liegt die bestrahlte Region in der Tiefe, ist die Haut dagegen kaum belastet.

Welche Nebenwirkungen hat die Strahlentherapie?

Grundsätzlich: Die Strahlentherapie wirkt ausschließlich lokal. Wird die Kopfhaut nicht erfasst, fällt auch kein Haar aus. Sind Magen und Darm ausserhalb der bestrahlten Region, tritt keine Übelkeit auf. Während der Strahlentherapie sind entzündliche Veränderungen im Bestrahlungsgebiet zu erwarten, wie z. B. Hautrötungen. Nach vielen Monaten oder Jahren beobachtet man im bestrahlten Gebiet Vernarbungen meist geringer Ausprägung.

Durch die genaue Planung der Strahlentherapie und die moderne Technik werden Nebenwirkungen deutlich vermindert. Deswegen sind schwere Nebenwirkungen im langfristigen Verlauf selten geworden und betreffen höchstens 5% der Patienten.

Strahlt man durch die Bestrahlung selbst? Muss man sich von anderen fern halten?

Keine Sorge: Nein!