Die Vorbereitung in drei Schritten.

Eine Strahlentherapie hier in der Radiologie Vechta beginnt mit einer guten Vorbereitung. Zunächst führen Sie mit Ihrem Arzt ein ausführliches Aufklärungsgespräch über mögliche Behandlungsalternativen, über Vorteile und Ziele der Strahlentherapie in Ihrem individuellen Erkrankungsfall. Ihr Arzt nimmt sich Zeit für Ihre Fragen. Dann wird eine Aufnahme mit dem Computertomographen gemacht. Die CT-Untersuchung hat Ihren individuellen Bestrahlungsplan zum Ergebnis, den Ihr Arzt zusammen mit einem unserer Medizinphysiker berechnet.

Um diesen Plan zu überprüfen, führen wir beim dritten Vorbereitungstermin eine Simulation des 3D-Bestrahlungsplans an Ihrem Körper durch. In dieser Simulation wird Maßarbeit geleistet und Sie müssen dafür bitte Geduld mitbringen – und möglichst lange möglichst ruhig liegen. Bei dieser Sitzung werden auf der Haut Striche markiert, mit denen Sie am Bestrahlungsgerät immer auf die gleiche Weise ausgerichtet werden. Die Markierungen sind für die Sicherheit und den Erfolg der Therapie unerlässlich.

Eines ist ganz wichtig: Sie dürfen diese Feldeinzeichnungen bitte nicht abwaschen. Die gesamte Prozedur der Simulation mit Anzeichnung müsste sonst wiederholt werden.

Die erste Bestrahlung.

Bringen Sie für Ihre tägliche Bestrahlung (Montag bis Freitag) ein großes Handtuch mit. Sie liegen so weicher und bequemer. Die gesamte Behandlungszeit hängt von Ihrer Erkrankung ab. Dabei wird die erforderliche Strahlendosis in kleine „Portionen” (Fraktionen) aufgeteilt, die den besten Kompromiss zwischen Wirkung und Nebenwirkungen darstellen. Jede Sitzung dauert etwa 10 Minuten, wobei die reine Bestrahlungszeit deutlich geringer ist.

Gut zu wissen: Die erste Bestrahlungssitzung dauert etwas länger als die folgenden – maximal bis zu 20 Minuten. Denn bei der Ersteinstellung werden alle Einzelheiten nochmals überprüft. So werden Durchleuchtungsbilder von allen Einstrahlfeldern angefertigt, mit denen die Feldform und die korrekte Lagerung beurteilt werden. Wie bei einer Röntgenuntersuchung spürt man von der eigentlichen Bestrahlung nichts. Sie werden lediglich ein akustisches Signal hören. Wenn bei Ihnen Nebenwirkungen zu erwarten sind, erhalten Sie ausführliche Informationen über Hautpflege, Schleimhautpflege, Diät zur Vermeidung von Darmbeschwerden oder Zahnpflege.

Gut zu wissen: Im Anschluss an die erste Bestrahlung erhalten Sie den Terminplan für die gesamte Bestrahlungsserie.

Entspannen Sie sich.

Das Bestrahlungsgerät hat Ihr Bestrahlungsprogramm eingespeichert. Es wird täglich exakt das Gleiche tun. Die Herausforderung besteht darin, Sie täglich auf die gleiche Art und Weise auf der Behandlungscouch zu lagern. Dies fällt unseren Mitarbeitern dann am leichtesten, wenn Sie bei jeder Behandlung gleich gut entspannt sind. Was immer Sie davon abhält, entspannt zu liegen (z.B. Schmerzen, steife Gelenke): Informieren Sie uns darüber!

Letzte Bestrahlung und Abschlussgespräch.

Nach der letzten Bestrahlung klärt der Arzt mit Ihnen in einem Gespräch, welche Verhaltensweisen und Maßnahmen in den Wochen nach Strahlentherapie sinnvoll sind. Erzählen Sie beim Abschlussgespräch bitte offen Ihre Beschwerden. Sie werden ausreichend mit Medikamenten zur Linderung der bestehenden Nebenwirkungen versorgt. Der Strahlentherapeut ist für Sie zuständig, bis alle Nebenwirkungen abgeklungen sind. Er wird mit Ihnen auch festlegen, wann eine strahlentherapeutische Nachschau zur Kontrolle des Heilungsverlaufes sinnvoll ist. Ein übliches Intervall kann bei 6 Wochen liegen.