
Kinder in der Radiologie erfordern Augenmaß
Die Bedürfnisse der Kinder stehen in der Radiologie Vechta an erster Stelle. So hat man dort Apparaturen, die speziell für Kinder gemacht sind.
Beispielsweise das Kinder-Thoraxstativ. Es hilft, bei radiologischen Aufnahmen der Lunge stillzuhalten. Gleichzeitig werden spezielle Filter genutzt, um die Strahlenbelastung zu verringern. "Immer ist es unser Ziel, den Körper der Kinder so wenig wie möglich zu belasten. Sie sind schließlich keine kleinen Erwachsenen, sondern haben eigene Bedürfnisse, spezifische Erkrankungen und Verletzungen.", berichtet Dr. Andreas Huhnt.
Als Facharzt für Radiologie weiß er, dass Kinder ein eigenes diagnostisches Feld darstellen, denn sie sind noch mitten in der körperlichen Entwicklung. Aus diesem Grund weisen ihre Knochen Wachstumsfugen auf, die es bei Erwachsenen nicht gibt. Zudem brauchen Kinder als Patienten eine andere Ansprache, auch wenn viele fast neugierig sind auf die moderne, radiologische Technik. Für ihre Untersuchungen wird in der Radiologie Vechta stets ausreichend Zeit eingeplant. Die Röntgenassistenten und Ärzte stellen sich auf die jungen Patienten und deren Eltern bewusst ein. Oft handelt es sich auch um "Frühchen" mit unreifen Lungen. "Da gehen wir besonders behutsam vor – auch technisch bei der Dosierung der Strahlung. Lieber wählen wir eine geringere Auflösung, aber stellen sicher, dass die Babys später frei von Strahlenschäden durch ihr Leben gehen", sagt Dr. Huhnt. "Wir wissen auch, dass eine Untersuchung in der Röhre eines MRTs einfach nichts für kleine Kinder ist. Da setzen wir lieber auf Ultraschall. Übrigens, am Ende überreichen wir jedem Kind seine Tapferkeitsmedaille."
Als ambulante Einrichtung steht die Radiologie Vechta für das St. Marienhospital und damit für die Kinder- und Jugendklinik unmittelbar zur Verfügung. Dabei kommt es auf schnelle und sichere Diagnosen an. Dr. Huhnt, Dr. Jens Bruns, Dr. Frank Dürfeld und Prof. Claus Muhle stehen darum im engen Kontakt mit den Kinderärzten.
