Mit Hilfe eines kleinen Ballons zum Beispiel werden Gefäße wieder geweitet.
Vorher: schlecht durchblutete Gefäße
Nachher: die Gefäße sind wieder gut durchblutet

Minimal-invasive Methoden in der Radiologie

"Interventionelle Radiologie! steht für eine Behandlung unter Sicht (Ultraschall, CT, MRT oder Angiographie), die oft risikoreichere Operationen vermeiden kann. In der Radiologie Vechta wird sie z.B. bei der Therapie von Gefäßverengungen bei Durchblutungsstörungen der Beine angewandt.

Dr. Frank Dürfeld erklärt: "Bei der "Schaufensterkrankheit" meint man die Störung der Durchblutung zumeist in den Beingefäßen, oft durch Gefäßverengungen bedingt. Risikofaktoren sind Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte, Rauchen und Zuckerkrankheit. Der Patient bleibt nach kurzer Gehstrecke stehen, da unter Belastung die Blutzufuhr für die Versorgung der Beinmuskulatur nicht mehr ausreichend ist. Darunter leidet circa jeder fünfte Patient über 65 Jahren."

Die häufig unerkannte Volkskrankheit kann man mit den Methoden der interventionellen Radiologie sehr gut behandeln. Der Facharzt für diagnostische Radiologie führt zusammen mit Dr. Maria Olliges und Dr. Andreas Huhnt in der Radiologie Vechta minimal-invasive Gefäßeingriffe unter örtlicher Betäubung durch. "Kurz gesagt: Kommt ein Patient mit Gefäßverengungen zu uns, weiten wir von der Leiste aus mit einem kleinen Ballon seine Gefäße. In manchen Fällen bringen wir über den selben Weg eine kleine Gefäßstütze aus elastischem Metall ein. Ebenso führen wir unter Sicht die Punktion von Abszessen mit Einbringung von Dränagen oder Nadelbiopsien zur Gewinnung von Gewebeproben durch." Ein weiterer Bereich der interventionellen Radiologie ist die CT-gesteuerte Schmerztherapie.

"Die Anfänge der interventionellen Radiologie gehen auf die 70er Jahre zurück. Ein Teilbereich der Radiologie, der heute einen wichtigen Stellenwert eingenommen hat – bei uns haben sich in den letzten fünf Jahren die Fallzahlen an radiologischen Interventionen verdreifacht!" In Zukunft ist weiterhin mit einer deutlichen Zunahme von Patienten mit arterieller Verschlusskrankheit zu rechnen, wofür besonders die weltweit dramatische Zunahme der Zuckerkrankheit verantwortlich ist.